Mittwoch, 6. September 2017

Betula / Fabelwald

Das Wetter draußen ist schon sehr herbstlich geworden. Es wird nicht mehr lange dauern bis wir die ersten Kastanien sammeln können. Doch bevor es soweit ist, gibt es heute noch einmal ein paar sommerliche Bilder hier auf meinem Blog.




Sicher habt ihr den neuen Schnitt von Fabelwald schon entdeckt. Betula ist ein bequem geschnittener Raglanpullover. Aber wie alle Ebooks von Steffi hat es der Pullover echt in sich. Die Passform ist so klasse und der Möglichkeiten schier kein Ende. 


Kein automatischer Alternativtext verfügbar. 

 

Sowohl Pullover als auch Ärmel können in unterschiedlicher Länge genäht werden, zwei Halsauschnitte stehen zur Auswahl, es gibt verschiedene Bündchenlösungen oder keine.... Am besten schaut ihr euch mal das Lookbook im Fabelwald an. So wunderschöne Pullover sind da entstanden. 

Meine Version ist die kurze, mit kurzen Ärmeln. Ich hatte den Pullover gerne an frischeren Sommertagen an. 


Als Detail habe ich ein kleines Dreieck am Halsauschnitt genäht und zwar mit farblich versetzten Streifen. Beim Foto machen habe ich nicht daran gedacht ein Detail Foto davon zu machen, aber etwas ist es zu erkennen



Im Moment stocke ich hier die Herbstgarderobe ordentlich auf, sowohl für mich als auch für die Kinder. Da ich immer noch keinen funktionierenden Fotoapperat habe, kann ich all das gerade nicht fotografieren. Kurze Einblicke gibt es aber auf Instagram.
Werkelt ihr auch schon an eurer Herbstgarderobe, oder seid schon fertig? Vielleicht braucht ihr noch einen Basicpullover Schnitt mit dem gewissen Extra? Dann findet ihr Betula bei Makerist oder Dawanda.

Liebe grüße
Maria

Schnitt: 
Betula von Fabelwald, erhältlich bei Makerist und Dawanda

Stoff:
Sweat von Lillestoff 

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Dienstag, 29. August 2017

Spätsommer

Die letzten zwei Wochen der Ferien sind für mich immer eine besondere, fast schon zauberhafte Zeit. Wenn man am Morgen und am Abend diesen leichten Hauch von Herbst spürt, aber die Tage noch sommerlich heiß sind. Die Felder leuchten goldgelb und nicht selten reiben die Hände unserer Kinder die Körner aus den Ähren.



Die Abendsonne leuchtet golden und wird von mir, in dem Wissen das ein kalter, meist grauer Winter bevorsteht, aufgesaugt. Ja, dieses Leuchten, diese Wärme, die würde ich mir gerne in Gläser konservieren. Und in den dunklen Wintermomenten öffnen.



Und auch die Kinder spüren anscheinend den Wechsel der Jahreszeiten. Am Abend ziehen sie sich eine Jacke über, es wird früher dunkel und nicht zuletzt die Schulkinder wissen, das bald wieder der Alltag durchstartet.
Umso wichtiger die letzten Ferientage nochmals in Vollen zu geniessen. Ich mag es unglaublich gerne den Kindern beim Spielen zuzusehen. Völlig vertieft spielen sie auf den Wiesen mit Stöcken und dem Stroh. Ja, sie laufen sogar barfuss über den pieksigen Stoppelacker.


Nun aber zu dem Kleid, das unsere Tochter trägt. Sicher habt ihr den Schnitt (sandkastenliebe) erkannt. Auf vielen Blogs und auch bei Instagram bewunderte ich wunderschöne Beispiele. Meine Vernunft sagte doch immer: Du hast genug Mädchenkleiderschnitte.
Dann entdeckte ich den Stoff in einem örtlichen Geschäft und mir war klar, der muss eine Sandkastenliebe werden!



Den Bubikragen habe ich noch mit einer Spitze verziehrt. Eigentlich ist das ein Spitzenschrägband. Ich habe es einfach zwischengefasst, so daß nur die Spitze herausspitzt.


Damit die Schürze auchim Sommer ohne das Unterkleid (welches immer noch nicht genäht ist) getragen werden kann, habe ich ein Kleid mit Knopfleiste darus gemacht.

 


Ich mag das Kleid so so gerne an unserem Mädchen, es passt einfach so toll zu ihr. Und der Schnitt ist wirklich klasse, eine zweite für unser jüngstes Mädchen ist gerade am entstehen.

Mal sehen was ihr in der nächsten Zeit so von mir seht, denn unser Fotoapperat ist leider, leider kaputt gegangen. Ich hoffe sehr das er reparabel ist. Es warten hier noch so einige schöne Dinge, die ich gerne noch zeigen würde. 

Liebe Grüße
Maria

Schnitt:
Sandkastenliebe von Lotte und Ludwig 

Stoff:
Westfalenstoffe  / Serie Prinzessin

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Dienstag, 22. August 2017

eingekuschelt

Während unseres Urlaubs wurden wir an den meisten Tagen mit Sonne und warmen bis heißen Temperaturen verwöhnt. Nur an zwei Tagen war es für T-Shirt zu kalt. Für diesen Fall hatte ich eine Kombination aus Shirt und Stricktuch eingepackt, nicht ohne Hintergedanken, denn ich wollte schon ein paar WochenFotos davon machen.





Das Shirt ist eine Liv von Pattydoo, ich habe den Schnitt hier schon einmal genäht und bin immer noch begeistert. Ich mag den Halsausschnitt besonders gerne, enge Halsausschnitte kann ich gar nicht leiden.


Den Lillestoff habe ich mir sofort nach Erscheinen gekauft, das kommt so gut wie nie vor. Aber mir gefiel er so gut. Besonders die Farbe des Stoffes und das dezente Muster mag ich sehr. Eigentlich ist das ja "nur" ein Kombistoff, aber mir gefallen schlichte Stoffe für mich einfach viel besser.


Die Anleitung für das Tuch habe ich zufällig in einer Zeitschrift  bei meiner Freundin entdeckt. Das Originalgarn ist von BCGarn, eine Marke die ich noch nicht kannte. Ich wollte sie trotzdem ausprobieren und bin restlos begeistert. Gestrickt aus einem dünnen Merinogarn und einem Mohair garn (nicht von BC) ist das Tuch soooo richtig kuschelig geworden.



Weil mir die Kombination Oberteil / Stricktuch so gut gefällt arbeite ich an einer zweiten Kombination. Das das Tuch eine Hinata aus dem Maschenfein Buch ist habe ich ja schon verraten.  Welcher Schnitt das Oberteil ist, erzähle ich noch nicht. Nur so viel... Da kommt was ganz tolles ;-)

Übrigens hatten wir eine einmalige Kulisse während des fotografierens. Ich finde die Berge einfach beeindruckend - egal bei welchem Wetter!


Ich wünsche euch einen schönen Dienstag
Maria

Schnitt:
Shirt Liv von pattydoo 

Stoff:
Kreuzstichrose Kombi von Lillestoff 

Anleitung Stricktuch:
Kreativ stricken geliehen von meiner Freundin 

Garne:
BC Garn Semillo fino in der Farbe graublau 
Pro Lana Kid Seda in Farbe 63

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Donnerstag, 3. August 2017

Häschen hüpf

Eigentlich wollte ich euch im Juli noch ein paar Kleider zeigen die ich für meine Töchter genäht habe. Aber - schwupps ist der Juli schon vorbei. Bevor ich mich also von der ungeplanten Sommerpause in die geplante Sommerpause verabschiede, zeige ich euch wenigstens eines das sowohl ich als auch meine Tochter sehr gerne mögen - eine Lisabeth von Fabelwald.





Ich mag den Schnitt sehr, so mädchenhaft aber keinesfalls kitschig. Perfekt um einfach nur Kind zu sein und Abenteuer im Maisfeld zu erleben.




Ich gebe zu, als ich meine Kinder so vertieft in ihr Spiel sah, war ich wieder einmal sprachlos. Wann verlernen wir mit soviel Phantasie und Kreativität einfache Alltagsmomente in ein phantastisches Erlebnis zu verwandeln? Warum sehen wir irgendwann die wunderbaren Dinge um uns herum nicht mehr so bewusst? 
Es war einfach herzergreifend sie dort spielen zu sehen. Da ist es mir sogar egal das ich nun mehr Mais als Kleid auf den Bildern habe.


Der Stoff mit den Hasen lagert schon über ein Jahr bei mir und hat gerade so gereicht. Er ist perfekt für den Schnitt geeignet und ich war ziemlich überrascht wie gut das Kleid damit fällt. Motivmäßig gehört das Kleid wohl eher in den Frühling als den Hochsommer, aber da hatten es die Tochter wirklich auch schon getragen, nur das Bilder machen klappte erst jetzt.


Ich freue mich schon sehr auf den September, dann gibt es viele schöne Dinge, gestrickt und genäht,  zu zeigen. Wenn ihr ab und zu Lust habt, schaut gerne auf Instagram vorbei, dort zeige ich gerne was ich so handarbeite.

Einen wunderschönen August, bis bald
Maria


Schnitt:

Stoff:
Bunny Belle von Hamburger Liebe, wo gekauft weiß ich nicht mehr

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Donnerstag, 6. Juli 2017

Mein Strickpullover

Nachdem ich nun schon einiges für die Kinder gestrickt habe, wollte ich auch für mich etwas stricken. Also etwas mit Form, kein Tuch oder so.
Nach langem überlegen, habe ich mich für den Pullover Wind Down von Dropsdesign entschieden. Ich finde ihn schlicht und trotzdem nicht langweilig. Und das Prinzip von oben nach unten hatte ich schon bei diesem Kinderpullover angewendet.(den meine Tochter leider nicht anziehen mag, da er kratzt. Ich werde für den Winter wohl einen aus Merino für sie stricken.)




Die von mir gewählte Farbe nennt sich Sand, wobei ich finde das sie mehr grau wirkt. Zur Jeans finde ich es gut, und auch zu diesem Rock passt der Pullover farblich super. 



Die Raglanlinien, oder wie das beim Stricken auch immer benannt wird, werden mit einem Lochmuster gestrickt, der Rest des Pullovers wird einfach nur glatt rechts auf der Rundnadel, bzw. dem Nadelspiel gestrickt.


Ich bin sehr begeistert wie gut der Pullover passt, zwischenzeitlich hatte ich so meine Zweifel. Hab ich die richtige Größe? Wie sehr gibt die Wolle nach dem Waschen und Spannen nach? 
Ihr könnt euch sicher vorstellen wie groß die Erleichterung war, als ich in den fertigen Pullover geschlüpft bin und er passte!
Einzig der Halsausschnitt könnte für mich etwas weiter sein, aber ich mag an sich viel lieber einen freien Hals, den ich bei Wind und Wetter gerne mit einem Schal oder Tuch wärme.


Für den Herbst (bis ich fertig bin, wahrscheinlich Winter...wenn nicht sogar Frühjahr ;-)) möchte ich gerne diese Jacke für mich stricken, nur in anderer Farbzusammenstellung. Ich bin gespannt ob ich das schaffe. Ich hatte schon paar Mal mit Einstrickmuster, oder Faire Isle gestrickt, allerdings weiß ich nicht ob ich das alles auch so richtig gemacht habe. Deshalb habe ich mir diesen Kurs gekauft, den ich mir in den ersten Ferienwochen anschauen werde. Dannach packe ich meine Wolle in die Urlaubstasche, entspanntes stricken im Urlaub....mal schauen ob das realistisch ist. ;-)

Außerdem habe ich noch das Tuch Hinata aus dem Buch "Tücher stricken" auf den Nadeln. Ich hoffe es bis zu Ferienbeginn fertig zu bekommen.




Ich nutze jeden freien Moment, auch wenn die im alljährlichen Schulendstress spärlich gesät sind. Geht es euch auch so, daß der Juli total vollgepackt ist? Oder der letzte Schulmonat, denn bei einigen haben ja schon die Ferien begonnen. Für uns in Bayern gehts jedenfalls auf zum Endspurt...

Liebe Grüße
Maria


Strickmuster:
Wind Down von Dropsdesign

Wolle:
Merino Extra fine von Drops über Lanade

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Donnerstag, 29. Juni 2017

Bluse / Nähen ohne Schnittmuster

Kleidung ohne Schnittmuster zu nähen konnte ich mir so gar nicht vorstellen. Deshalb habe ich das Buch von Steffi ziemlich direkt nach dessen Erscheinen gekauft, den es reizte mich das auszuprobieren. Zur Umsetzung bin ich allerdings erst jetzt gekommen.



Genäht habe ich das Grundmodell, ohne Ärmel, aus einem dünnen, flutschigen Viskosestoff den ich vor einer kleinen Ewigkeit in einem örtlichen Geschäft gekauft habe. 

Das schöne an dem Stoff und der Hauptgrund weshalb ich ihn damals kaufte, ist die Borde die eigentlich in Fadenlaufrichtung an der Seite mitlief. Ich habe die Bluse aber entgegen den Fadenlauf zugeschnitten und habe nun einen, wie ich finde, hübschen Saum..


 Ärgerlicherweise ist mir der Ausschnitt etwas groß und eckig geraden. Ich war mir doch sehr unsicher, wie weit ich da zeichnen muss und dachte noch "lieber zu weit, als mit dem Kopf nicht durchkommen". Dabei hätte ich im nachhinein immer noch vergrößern können, was ärgere ich mich über diesen Denkfehler. So habe ich eben nun eine sehr sommerliche und luftige Bluse. Blöd nur das das Top an der Seite immer rausspitzt und ohne ist die Bluse mir zu durchsichtig.



Vorne habe ich übrigens eine kleine Kellerfalte genäht, so sitzt die Bluse oben Körpernaher, während es am Bauch schön weit ist. Ich mag es da nämlich gar nicht anliegend...


Ich bin ganz begeistert und habe ein so gut sitzendes Ergebnis beim ersten Stück eigentlich noch gar nicht erwartet. Wenn ich den Ausschnitt noch verkleinere und eher rund hin bekomme, habe ich einen schnellen und einfach zu nähenden Sommerblusen Schnitt. Das motiviert mich weitere Modelle aus dem Buch auszuprobieren. 

Und hier noch ein Bild von der Bluse aus dem Alltag ;-)


Liebe Grüße

Maria

Schnitt:
Grundmodell aus dem Buch kleidung nähen ohne Schnittmuster

Stoff:
Viskose aus einem örtlichen Stoffgeschäft

verlinkt:
RUMS 

Dienstag, 13. Juni 2017

maritimes Drehkleid

Im Laufe der Zeit sammeln sich ganz schön viele Reste an Stoff an. Ich bin zwar bemüht nicht wirklich jedes Stück aufzuheben, sondern wirklich nur die, aus denen man noch etwas machen kann, aber dennoch sind davon schon einige Kisten vorhanden. 

Durch Zufall stieß ich auf Lottis Drehkleid und mir fielen da auch gleich die maritimen Stoffreste ein. 


Für den unteren Rockteil habe ich wirklich recht wild und ohne Prinzip gemixt. Lediglich jede vierte Rockbahn ist aus einem Stoff. 



Das Oberteil ist aus blau gestreiften Jersey den ich mit rot eingefasst habe. 


Ich mag das Kleid sehr, sehr gerne an unserer Maus. Es scheint bequem zu sein und gleichzeitig luftig. Zudem ist es auch für Nähanfänger super geeignet. Man muß übrigens nicht patchen, sondern kann den Rockteil auch aus einem Stoff zuschneiden, dann gehts auch noch schneller. Jedoch finde ich den wilden Mix besonders schön...


Ich habe in diesem Frühjahr ganz viele Kleider genäht und hoffe sie schaffen es alle in den Blog. Meine zwei kleinen Mädchen lieben nämlich Kleider und diese Zeit muß ich natürlich ausnutzen ;-)


Liebe Grüße 
Maria

Stoffe:
Reste aus Baumwolle und Jersey

Schnitt:
Lottis Drehkleid 

verlinkt bei:
dienstagsdinge
handmadeontuesday
made4girls
Kiddikram